Das Undenkbare ist geschehen:

Der Hund ist verschwunden, die Katze nicht nach Hause gekommen, der Vogel entfleucht,
der Hase verschollen, die Schildkröte weg...

Was  kann man tun ??
 

 
Zuerst einmal überall in der Nachbarschaft herumfragen und darum bitten, doch mal in Keller, Garage & Gartenhäuschen nachzusehen.
Da Katzen sich häufig verstecken, sobald die Tür aufgeht, ist es ratsam, diese mal eine halbe Stunde offen zu lassen.

Eine Katze "entläuft" generell nicht.
Sie geht, kriecht, klettert oder springt aus Neugier (oder Angst) irgendwo hin oder hinein, plötzlich ist der Rückweg versperrt und sie vollkommen verängstigt.

Sie müssen vor allem selbst suchen!

Die Suche nach einer so eingesperrten Katze kann erfolgreich sein, wenn ihr Mensch zwischen 1 und 4 Uhr morgens nach ihr ruft und sucht, wenn alles still ist. 

Ganz wichtig: Katzen, die "entwischen", z.B. beim Tierarzt, vom Balkon aus, auch bei einem Autounfall, laufen nicht weit weg!
Sie bleiben meist vollkommen verängstigt ganz in der Nähe!
Auch da sollte ihr Mensch sofort und immer wieder nachts auf die Suche gehen - möglichst zwischen 1 und 4 Uhr - das ist die Zeit, wo sich Katzen wieder melden!

Verteilen Sie Vermisstenmeldungen:

An den PC setzen (wenn vorhanden), ein deutliches Katzenbild einscannen oder von der Digital-Kamera ziehen und mehrfach ausdrucken:
Samt Namen (dem eigenen und den des Tieres), Telefonnummer, Datum des Verschwindens etc.
Ansonsten gehen Sie mit einem Photo zum nächsten Copyshop und lassen es vervielfältigen, natürlich ebenfalls mit allen Angaben.
Hängen Sie Zettel auch in Kindergärten und Schulen!
Gerade Kinder sind sehr mitteilungsfreudig, wenn ihnen ein Tier zugelaufen ist.
Außerdem an Bushaltestellen, beim Bäcker, den Tankstellen, der Post, der Sparkasse in der Nähe, dem Tabakwarenladen, der Lottofiliale, dem örtlichen "Fressnapf" o.ä., im Supermarkt am schwarzen Brett; fragen Sie jeweils, ob Sie das dürfen. 


Warten Sie nicht zu lange, bis Sie ernsthaft zu suchen anfangen - lassen Sie sich nicht überreden, noch ein paar Tage abzuwarten, weil "es doch ganz normal ist, wenn eine Katze mal verschwindet".
Das gilt nur für UNkastrierte !
Bei allen anderen ist das durchaus nicht normal... 


Fragen Sie auch bei Bauernhöfen oder Reithallen in der Nähe, anderen Katzenbesitzern, Nachbarn, Polizei, Bauhof, Straßenmeisterei, Ordnungsamt, Tierschutzvereinen, bei Kiosken & Geschäften, informieren Sie alle Tierärzte im Umfeld.

Bei Tasso kann man sein Tier auch dann registrieren und als vermisst melden, wenn es noch nicht gekennzeichnet ist. Sie bekommen eine Kennnummer zugeschickt, mit der Sie dann kostenlos eine Vermisstenmeldung mit Foto einstellen und Suchplakate bestellen können.
Tasso arbeitet zusammen mit dem Register des Deutschen Tierschutzbundes und seit Herbst 2009 gibt es in diesem Netzwerk ein drittes in Deutschland ansässiges Tierregister, IFTA.
Egal, wo Sie ihr Tier anmelden - nur bitte, melden Sie es an.

 

Ganz wichtig: Verlassen Sie sich bitte nicht allein auf andere Menschen -
ob Internet, Nachbarn, Tierärzte, Tierheime, Zettelaushänge etc., denn noch mal:
Sie müssen unbedingt selbst suchen!

 
Es gibt auch Katzen, die gerne in fremde PKW, LKW, Wohnmobile klettern und so erstmal unbemerkt einige 100 km "mitreisen", später irgendwo leider einfach "an die Luft" gesetzt werden. Auch eine bundesweite Suche kann daher sinnvoll sein. 

Vor allem Katzen halten, auch wenn sie eingesperrt sind, sehr lange durch - deshalb sollten Sie nicht die Hoffnung aufgeben!
 

Bitte stöbern Sie dazu auch auf unserer Seite "Besondere Geschichten" - es wird Ihnen Mut machen.

Fast all die hier aufgelisteten Tipps zur Suche gelten natürlich auch bei anderen vermissten Tieren.

Ein paar sehr gute Adressen & Anlaufstellen, an die Sie sich wenden und eine Vermisstenmeldung (mit Bild!) schicken können, finden Sie bei unseren Links & Adressen.
 
Wir möchten Ihnen allen noch einmal sehr eindringlich ans Herz legen, sämtliche nur denkbaren Anlaufstellen selbst zu verständigen und sich nicht auf den Informationsaustausch der verschiedenen Organisationen, Tierheime, Tierärzte, Tierschutzvereine etc. zu verlassen.

Auch auf Grund der Fülle von Meldungen ist es nicht zu 100 % gesichert, dass tatsächlich jede Information weitergegeben wird.
Um sich und Ihrem Tier also alle Chancen auf eine glückliche Heimkehr zu sichern, rufen Sie bitte unbedingt selbst sämtliche Anlaufstellen an!


 

                              

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